3 Gedanken zu „Talk Thirty To Me – 08.03.2016

  1. Schlauer Zug, meine Herren. Hörer direkt ansprechen, um herauszufinden, wie viele Tage derjenige im Verzug ist. Chapeau!
    Ich halte es im Taxi so, dass ich warte, ob der Fahrgast ein Gespräch beginnt. Tut er es, rede ich mit ihm, schweigt er, lasse ich ihn in Ruhe.
    Betrüger gibt es natürlich überall. Die einfachste Art zu bescheißen ist, Umwege zu fahren. Oder Zuschläge zu schalten, die nicht berechtigt sind. Oder bei mehreren Tarifen den teureren wählen, obwohl der preiswertere richtig wäre. Allerdings muss der Fahrer auf Verlangen eine Quittung ausstellen, die zwingend die Ordnungsnummer des Taxis und die Fahrstrecke enthält. Und da der vor Ort gültige Tarif meist durch eine Rechtsverordnung geregelt ist, kann man daran dann nachvollziehen, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht. Im Zweifelsfall mit der Quittung bei der zuständigen Behörde nachfragen.
    Die Versuchung, den Fahrgast zu betrügen, ist sicher dort am größten, wo man das Risiko, erwischt zu werden, als am geringsten einschätzt. Sprich: ich auf dem flachen Land, wo jeder jeden kennt und wo der Anteil an Stammkunden hoch ist, gerate vermutlich seltener in Versuchung als ein Nachtfahrer an einem Touristenhotspot, der die meisten Kunden nur einmal sieht. Wenn die Kunden dann noch betrunken sind, könnte der Anreiz nochmal steigen.

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